• Martina Ly

Glaubst du immer noch alles was du denkst oder meditierst du schon?

Hast du dir schon einmal die Zeit genommen und bewusst deine Gedanken beobachtet? Was denkst du überhaupt? Über dich? Dein Leben? Das Leben allgemein? Was sind deine Glaubensmuster?


Warum diese Fragen wichtig sind? Um dein Bewusstsein zu erweitern, Wahrnehmungen, die weit über den Verstand hinausgehen greifen und spüren zu können, um einen tieferen Frieden und ein tieferes Verständnis für dein Leben zu bekommen.


Erst wenn wir unsere unbewussten Gedanken wahrnehmen, können wir sie umdrehen und in etwas Positives und in neue, hilfreiche Verhaltensweisen und Denkweisen wandeln.

Wir können erkennen, welche Gedanken uns klein halten, uns Angst vorgaukeln, uns in alten Mustern festhalten.


Welche Gedanken hast du bevor du schlafen gehst? Welches ist dein erster Gedanke am Morgen? Wie beeinflusst er deinen Tag? Wie würde dein Tag verlaufen, wenn der erste Gedanke am Morgen wäre: „Ein wundervoller Tag beginnt, ich bin glücklich und freue mich auf alles was kommt!“


Wie würdest du schlafen, wenn deine Gedanken sich nicht wieder um den nächsten Einkauf, das nächste Familientreffen, um Aufgaben und Erwartungen anderer drehen? Wenn dein Gedanke wäre: „Danke für diesen Tag und folgendes (einfügen was du heute nur für dich getan hast!!!) habe ich heute ganz besonders genossen. Und ich freue mich auf Morgen...“


Um sein Bewusstsein zu erweitern braucht es lediglich Beobachtungsgabe. Du bist der Meister in deinem Leben. Eine sehr hilfreiche Form der Beobachtung ist die Meditation. Es bedeutet eben nichts anderes als zurücktreten, beobachten, wertfrei wahrnehmen.



Immer mehr nehme ich für mich selbst wahr, wie notwendig für mich Mediation ist. Unabhängig von den großen Themen im Außen, sind es vor allem die alltäglichen Herausforderungen im Alltag (Stau, Wocheneinkauf, Schule, Arbeit, Haushalt,…), die dazu führen, dass ich mit der Aufmerksamkeit im Außen bin und „gut funktioniere“.


In der Mediation reflektiere ich und kann erkennen, wann ich aus meiner Balance gefallen bin. Und ich bereite ich mich auf die nächsten Stunden/Tage vor, um so nachhaltig wie möglich ganz bei mir und in meiner Balance sein zu können.


Ehrliche Reflexion, Meditation und Ausrichtung auf bevorstehende Ereignisse sind für mich unabdingbar, um ein friedliches, liebevolles und selbstbestimmtes Leben zu führen.


Und ich schließe mit der Frage: Wann hast du das letzte Mal einen beobachtenden Blick auf dich- in dich geworfen?



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Du bist mehr als die Summe deiner Erfahrungen.

 

 

 

Eric Pearl