• Martina Ly

Achtsamkeit im Alltag = Spiritualität?!

Oft kommen Menschen zu mir in meine Praxis und erzählen mir wie dicht und vollgepackt ihr Alltag ist. Mit wenig Freiraum und vielen Pflichten, wenig Platz für Dinge die einem selbst Freude machen und am Herzen liegen, oder gar Zeit für persönliche spirituelle Rituale.


Ganz zu schweigen davon, dass Lebenskonstrukte gelebt werden, die Einem nicht mehr gut tun und aus vielerlei Gründen aufrecht erhalten werden. Wie zum Beispiel Partnerschaften, Arbeit, freundschaftliche Beziehungen und dergleichen. Alles was sehr viel Kraft und Freude kostet, wen es einem nicht entspricht. Ausführlicheres zum Thema Erwartungen kannst du in diesem Blog lesen: Funktionierst du noch oder lebst du schon?


Und hier kommt Reconnective Healing ® ins Spiel. Eric Pearl betont ja immer, dass es keine Heiltechnik bzw. Technik ist. Vielen stellt sich hier die Frage: Wenn ich aber eine Sitzung buche, eine halbe Stunde in der Frequenz liege und es mir dann besser geht, ist das dann keine Technik? Wenn ich dreimal eine Sitzung buche und bei „Beschwerden“ wieder eine Sitzung nehmen kann, ist es dann keine Technik? Was bitte schön ist es dann?


Hier möchte ich etwas weiter ausholen. In den Gesprächen mit meinen Kunden zeigt sich oft, dass wenn sie sich Zeit nehmen und sie ganz unbefangen und BEWUßT auf ihr Leben schauen, sehr klar wissen was für sie Freude bringt und was Freude nimmt. Diese Gespräche stehen meist in Zusammenhang mit einer Reconnective Healing ® Sitzung.


Meist ist den Menschen bei so grossen und weitreichenden Themen wie Partnerschaft, Arbeit, Wohnen sehr klar, was nicht mehr passend ist. Gleichzeitig sind das aber die mühsamsten und anstrengenderen Themen.


Hier kommt die Achtsamkeit ins Spiel. Achtsam sein bedeutet ja nicht jeden Tag stundenlang zu meditieren, ständig zu reflektieren bis einem schwindelig wird oder gar jegliche Form des Aussenkontaktes und sozialen Lebens einzustellen.

Achtsam sein ist etwas sehr individuelles, bedarfsorientiertes. Achtsam sein ist etwas lebendiges, je nach Lebensphase, Lebenssituation und Bedürfnis.


Achtsamkeit kommt von achten. Sich selbst, seine Grenzen, seine Bedürfnisse achten und dementsprechend handeln. Achtsam sein bedeutet sich selbst und seinem Sein in allem was wir sind (Körper, Gefühle, Gedanken, Seele und weiter darüber hinaus) gegenüber respektvoll zu sein. Es betrifft sozusagen alles was wir tun und denken.

Wie oft machen wir uns in Gedanken selbst kleiner? Wie oft sagen wir „Ja“ zu etwas, obwohl wir lieber „Nein“ sagen möchten? Wie oft entscheiden wir uns fürs funktionieren statt für die Freude und Leichtigkeit? Wenn man bedenkt, dass wir ja gleichzeitig in der Unendlichkeit leben, haben wir eh genug Zeit unsere Pflichten zu erfüllen :- )


Erlaube dir Raum zu geben, Momente der Stille, wo du in dich reinhörst oder spürst und im ersten Schritt DEINE Wahrheit annimmst. Z.B: eigentlich entspricht mir der Arbeitsplatz nicht mehr. Hier bin ich nicht glücklich. Und Punkt! Nicht mehr. Einfach mal annehmen was ist. Nicht in Ausreden, Rechtfertigungen, Erklärungen flüchten. Einfach diese - deine Wahrnehmung achten. Durch dieses Achten was ist, entsteht ein Freiraum für viele neue Perspektiven und Möglichkeiten.


Und hier komme ich zurück zur Anfangsaussage: Warum Reconnective Healing keine Technik ist!? Es ist viel mehr eine Form der Achtsamkeit, eines bewussten Zustandes welcher uns unendlich viel Raum und Klarheit über unser eigenes Leben eröffnet. In den Sitzungen tauchst du in diesen Raum ein und kannst ihn erkennen. Und in jeden Moment der Achtsamkeit kannst du in diesen unendlichen Raum eintauchen! Das ist das Wunder von Reconnective Healing ®, keine Technik sondern ein „bewusster“ Zustand!


Quelle Foto: pixabay



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Eric Pearl